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Am Anfang warst du mein Spiegelbild, sahst aber aus wie du.
Ich dachte erst, ich sei du, aber dann hast du aus dem Spiegel mit mir geredet und kamst heraus.


Es war irgendein Winter, und alles war spiegelnd vereist.
Sogar die Hausfassaden.


Und dann haben wir aus dem Fenster auf die angemalten Styropor-Tempel geschaut und darüber gesprochen, wie es wohl dazu kommen konnte, dass die Menschen jetzt so was tun.
Wie konnte der Stein dem Styropor weichen? Stein ist doch für immer, und Styropor tut nichts, als zu quietschen.


Irgendwann bin ich auf einen hohen Sprungturm geklettert.
Der war bestimmt 50–100 m hoch.
… das ist schon die Höhe eines Hochhauses.
Und dann wollte ich runter, aber die Leiter war weg, und die Kinder hinter mir haben gesagt, dass ich endlich springen soll und dass sie auch noch wollen.
Aber unten war kein Wasser,
nur Wald.
Dort habe ich dich stehen sehen,
du hast gefilmt.
Und auch du hast gesagt,
dass ich endlich springen soll.


Dann warst du weg, und es war zu dunkel in der Wohnung.
Später fand ich dich doch in einer kalten Badewanne, mit einem Sonnenschirm in der Hand.


Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden
und habe alles versaut.
Jetzt ist sie für immer weg,
und ich erinnere mich nicht mal an ihr Gesicht oder ihren Namen.

